Schottland oder Irland? Woher kommt der beste Whisky der Welt? Und welche Marke ist ein Must-Have für Genießer? Wir verraten’s dir.
Zwischen Sonderangebot und Monatsgehalt
Freitagabend. Du stehst vor dem Spirituosenregal im Supermarkt. Du hast deinem besten Freund versprochen, einen guten Whisky für euren Männerabend mitzubringen. Er soll wirklich gut sein, denn dein Freund wird bald Vater. Das ist also einer eurer letzten Abende, die ihr in Ruhe genießen könnt.
Du stehst minutenlang da. Du scannst die Reihen mit Whiskys. Single Malt, Blended, Bourbon, Rye, Grain. Dazu kommen Altersangaben, Fassbezeichnungen und Preisschilder, die von „günstig” bis „puh, ganz schön teuer” reichen. Was machst du? Du greifst zu einer bekannten Marke. Zu einer Marke, deren Whisky gerade im Angebot ist. Ein Klassiker!
Damit ist dein Vorhaben, den ultimativ besten Whisky mitzunehmen, gescheitert. Dabei gibt es eine ganz konkrete Lösung.
Was ist der weltweit beste Whisky? Gibt’s das überhaupt?
Wie kann man diese Frage ernsthaft beantworten? Immerhin fallen Geschmäcker total unterschiedlich aus. Aber ja – es gibt eine Antwort. Sie kommt von einer Fachjury. Der Jury der World Whisky Awards.
Die hat mehr als 9.000 Whiskys aus 52 Regionen der Welt verkostet. Alles blind. Kein Etikett, keine Marke, kein Preis. Nur das Glas, die Nase und das Fachwissen von Whisky-Kennern.
Wer bei den World Whisky Awards gewinnt, hat nicht die lauteste Marketingabteilung. Er hat meist jahrzehntelang geduldig Flüssigkeit in Holzfässern reifen lassen. Genau diese Geduld, Kreativität und Hingabe, die in jeder Whisky-Flasche stecken, will der Wettbewerb belohnen.
Und? Welcher Whisky hat 2026 gewonnen?
Der diesjährige World Whisky Award ging an Bowmore aus Schottland. Die Jury kürte den Bowmore 21 Years Old Sherry Cask zum besten Single Malt der Welt. Er darf aktuell den Titel „Bester Whisky der Welt” tragen.
Was macht den Sieger so besonders? Der Malt reift zuerst in einer Mischung aus Bourbon- und Oloroso-Sherry-Fässern und erhält schließlich ein Finish in einem First Fill Pedro Ximénez-Fass. Das klingt kompliziert. Und so ist es auch. Doch dieser Aufwand macht sich im Geschmack bemerkbar.

Was macht den Whisky-Testsieger so besonders?
Wenn du den Bowmore 21 Years Old Sherry Cask trinkst, erfreut sich deine Nase laut Kennern an einer Mischung aus Tabak, Heidekraut, Jod und warmem Ingwer, dazu Leder und Bienenwachs. Am Gaumen wird es süßer. Der als bester Whisky der Welt ausgezeichnete Malt erfreut deine Geschmacksrezeptoren mit Karamell, Vanille, Sirup, Orange, Zimt und Muskat. All das trifft dann unvermittelt auf Räucheraromen und rote Beeren.
Der Abgang des Bowmore soll lang, würzig und von einem sanften, salzigen Rauch begleitet sein. Typisch Islay. Nur deutlich zurückhaltender als bei manch anderem Whisky der Insel.
Und der Preis? Rund 420 Euro für 0,7 Liter. Puh, das ist verdammt viel Geld. Dafür bekommst du aber auch nicht irgendein Zeug in einer Designerflasche von einem unbekannten StartUp.
4M – Das Männermagazin meint dazu …?
Die Frage nach dem besten Whisky der Welt ist nun endlich beantwortet. Der Sieger heißt Bowmore 21 aus dem schottischen Islay. Mit diesem Wissen kannst du nun punkten.
Muss man(n) den Testsieger kaufen? Ja, wenn du bereit bist, einen satten Stapel Geldscheine auf den Tisch zu legen. Wenn das nicht der Fall ist, dann nimm eben einen anderen Whisky. Hauptsache, er schmeckt dir und passt in deine Preiskategorie. Und genau darum geht es am Ende.
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