Dein Fritzbox-Router blinkt ständig? Und die grellen Lichter treiben dich in den Wahnsinn? Setze dem mit ein paar Klicks ein Ende!
Sie blinkt, blinkt und blinkt
Schlafzimmer, halb zwei. Du drehst dich zum x-ten Mal um. Warum? Es gibt eine kleine grüne Lichtshow in deiner Zimmerecke. Es sind die LEDs deiner Fritzbox. Power-Check, WLAN-Check, Telefon-Check – der ganze Kram leuchtet fröhlich vor sich hin. Die reinste Disco. Argh!
Ja, die Fritzbox ist ein tolles Gerät. Sie läuft jahrelang ohne Murren, verteilt WLAN ins ganze Haus. Aber jemand beim Hersteller hat offenbar gedacht: Was ein Statusanzeige-Profi ist, braucht auch Statusanzeige-LEDs. Immer. Auch nachts. Ohne Ausnahme.
Viele reagieren darauf auf die altbewährte Art: Klebestreifen drüber. Oder die Box wird einfach mit einem Buch zugestellt. Beides funktioniert. Beides sieht aber sch…rottig aus. Im Zweifelsfall würgst du mit den Gegenständen vor der Box sogar das WLAN-Signal ab.
Die gute Nachricht: Es geht auch anders! Die Fritzbox hat dafür ein paar Software-Funktionen. Du musst sie nur finden. Wir sagen dir, wo die Schalter sind.

Was dir diese fünf Lämpchen eigentlich sagen wollen
Kurz zur Theorie, weil sie wichtig ist für die Entscheidung. Die LEDs zeigen dir jederzeit den Bereitschafts- und Verbindungsstatus der Fritzbox. Bei den gängigen Modellen sind es fünf Stück. Sie verraten dir auf einen Blick, ob Strom da ist, ob DSL läuft, ob WLAN aktiv ist und ob Telefonie und DECT funktionieren.
Leuchtet alles grün und konstant, ist die Welt in Ordnung. Blinkt eine der Lampen, weist das auf ein wichtiges Ereignis oder ein Problem hin. So weit, so sinnvoll. Wer genau hinschaut, weiß also ohne Login in die Benutzeroberfläche, ob zuhause alles rundläuft.
Der Haken: Diese Information brauchst du genau dann, wenn etwas kaputt ist. Und das ist selten um drei Uhr nachts der Fall. Ehrlich: Wann hast du zuletzt gezielt auf deine Router-LEDs gestarrt, nur um dich zu vergewissern, dass alles gut ist? Genau.

Der Weg ins Licht: So schaltest du die LEDs aus
Jetzt wird’s praktisch. Öffne die Benutzeroberfläche deiner Fritzbox, indem du im Browser fritz.box eingibst. Dann landest du auf der „Homepage“ deines Routers, wo du dich mit deinem Login-Namen und Kennwort anmelden musst.
Von dort sind es nur wenige Schritte. Klicke zuerst auf den Menüpunkt „System“. Gehe dann auf „Tasten und LEDs“. Dort findest du die Registerkarte „LED-Anzeige“. Genau hier passiert die Magie.
Du hast jetzt zwei Möglichkeiten: Du schaltest die LED-Anzeige komplett aus, oder du dimmst sie nur runter. Das Dimmen kannst du stufenweise vornehmen.

In den Fritzbox-Optionen kannst du ganz einfach die LEDs dimmen oder abschalten.
Die Ausnahmen, die du kennen solltest
Bevor du jetzt euphorisch wirst: Es gibt zwei Dinge, die du wissen musst. Denn die LEDs sind nicht bei jedem Anlass stumm zu schalten.
1️⃣ Fehlerzustände werden weiterhin signalisiert. Wenn also mit deiner Fritzbox etwas nicht stimmt, leuchtet sie trotzdem. Das ist gut so. Denn genau in dem Moment, in dem du die LEDs brauchst, sind sie da.
2️⃣ Die LEDs gehen für drei Minuten wieder an, wenn du eine Taste an der Box drückst oder sie neu startest. Wolltest du also heimlich nachts einen Neustart machen, wird kurz das Licht angehen. Kein Drama, aber gut zu wissen.
4M – Das Männermagazin meint dazu …?
Ein Router muss ein Ding können: Internet liefern. Punkt. Das beherrscht die Fritzbox seit Jahrzehnten. Also, ab ins Menü, LEDs dimmen oder ausschalten und sorgenfrei schlafen!
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