Lego Star Wars Supersternzerstörer Executor (Bild: LEGO)

XL-Größe, XL-Preis: LEGO enthüllt das längste Set aller Zeiten

Dieses Star Wars LEGO Set wird der Hammer! Es besteht aus über 6.130 Teilen und ist 1,36 Meter lang. Allerdings hat es ein altbekanntes, peinliches Manko.

Bau dein Wohnzimmer um!

Du brauchst bald Platz. Viel Platz. In deinem IKEA-Real, auf deinem Wohnzimmertisch oder auf der Kommode im Eck. Egal wo. Hauptsache jeder kann hinschauen und dann dein Baby bewundern.

Welches Baby? Na, den Star Wars Executor Super Star Destroyer von LEGO, den du dir bald kaufen wirst. Oder kannst du dem widerstehen? Wirklich?

LEGO will wieder an deinen dicken Geldbeutel

Fangen wir von vorne an: LEGO hat vor ein paar Tagen den Executor Super Star Destroyer mit der Setnummer 75457 offiziell vorgestellt. Das neue Modell gehört zur Ultimate Collector Series, besteht aus tausenden Teilen und kostet in Deutschland rund 750 Euro.

Damit richtet sich das Ding ziemlich eindeutig an erwachsene Star-Wars-Fans mit viel Geduld und einem dicken, aber locker sitzenden Geldbeutel. Also an Männer im fortgeschrittenen Alter.

Lego Star Wars Supersternzerstörer Executor Set (Bild: LEGO)
So sieht das Lego Star Wars Supersternzerstörer Executor Set aus – vor und nach dem Bau. (Bild: LEGO)

Da wird die Titanic blass

Das eigentlich Irre ist nicht einmal die Anzahl der Steine. Es sind die Abmessungen! Die LEGO-Executor ist 136 Zentimeter lang, 50 Zentimeter breit und 20 Zentimeter hoch. Damit stellt sie nicht nur das längste bisher käuflich erwerbbare LEGO Star Wars Modell dar.

Der XXL-Brummer dürfte nach aktuellem Stand sogar länger als jedes bisherige reguläre LEGO-Set sein. Die bisherige Spitzenreiterin, die LEGO Titanic, kommt auf „nur“ 135 Zentimeter.

Lego Star Wars Supersternzerstörer Executor Größe (Bild: LEGO)
Die Dimensionen des neue Star-Wars-Sets sind echt beeindruckend. (Bild: LEGO)

Fast doppelt so viele Teile wie der alte Executor

Ganz neu ist der graue Keil natürlich nicht. Bereits 2011 brachte LEGO einen Super Star Destroyer auf den Markt. Der brachte es auf lediglich 3.150 Teile und rund 124 Zentimeter Länge.

Die Neuauflage kommt also mit fast doppelt so vielen Teilen und legt auch bei den Abmessungen noch einmal ordentlich zu. Zum Vergleich: Der alte, imperiale Prachtbau kostete damals 400 Euro, der neue liegt bei fast doppelt so viel.

Andere Zeiten, andere Preise. Und offenbar auch andere Vorstellungen davon, wie viel ein erwachsener Mann problemlos in seiner Wohnung unterbringen kann.

Darth Vader und die Kopfgeldjäger-Truppe

Beim Zubehör wird LEGO ebenfalls nicht kleckern. Zum neuen XXL-Set gehören sieben Minifiguren: Darth Vader sowie Boba Fett, Dengar, Bossk, IG-88, 4-LOM und Zuckuss. Passend dazu gibt es auch noch eine kleine Nachbildung der Brücke der Executor, auf der sich Vader und die Kopfgeldjäger präsentieren lassen.

LEGO hat sich noch was ausgedacht: Neben dem Supersternzerstörer sitzt ein normaler Sternzerstörer im passenden Maßstab. Daran wiederum befindet sich eine winzige Darstellung des Millennium Falken. Ein Raumschiff, das sonst gern ganze Sets füllt, schrumpft hier praktisch zum Krümel. Solche Details machen das Modell interessant.

Andere Details sorgen aber jetzt schon für Frust. Wie man auf den offiziellen LEGO-Fotos sehen kann, wird das neue, überdimensionale Star-Wars-Set innen drin – wie so viele andere Sets der Dänen – aus Farbseuche bestehen. Das heißt, wie bei einem Kinderspielzeug wird alles klickibunti sein. Echt peinlich!

Lego Star Wars Set mit Farbseuche (Bild: LEGO)
Kein Scherz! LEGO zeigt wirklich dieses Foto auf seiner Webseite – und damit, wie farbenreich der Aufbau der Executor sein wird. Eine gute Idee? Nope! (Bild: LEGO)

Wann ist der Verkaufsstart?

Der LEGO Executor Super Star Destroyer wird ab dem 4. Oktober 2026 regulär erhältlich sein, zum Beispiel über die offizielle Website. Mitglieder des kostenlosen LEGO-Insiders-Programms dürfen bereits ab dem 1. Oktober bestellen.

Wer zwischen dem 1. und 7. Oktober zuschlägt, bekommt außerdem Darth Vaders Lichtschwert mit der Setnummer 40897 kostenlos dazu. Aber nur, solange der Vorrat reicht.

4M – Das Männermagazin meint dazu …?

750 Euro für ein LEGO-Set sind eine Hausnummer. Aber auch nichts Ungewöhnliches. Für die Todesstern-Nachbildung, die unter anderem vom „Held der Steine“ reichlich Spott bekam, musst du 1.000 Euro hinblättern.

Alles egal! Als AFOL und als eingefleischter Star-Wars-Fan denkt man nicht vernünftig. Man(n) will es einfach haben, basta. Oder wie siehst du das? Hinterlasse deine Meinung gerne als Kommentar!

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Bilder: LEGO, Magnific AI

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