Instant-Nudeln (Bild: Magnific)

Das Fastfood, das dich rettet – und auch langsam umbringt

Schnell, günstig, lecker: Instant-Nudeln sind eine geniale Erfindung. Leider schadet das Essen auch deinem Körper. Was ist die Lösung?

Die Rettung in der Not

Es ist Mitternacht. Die letzte Pizzeria ist geschlossen, die Dönerbude um die Ecke hat schon längst die Rollläden runtergelassen. Dein Kühlschrank? Leer.

Dann … die Erleuchtung. Irgendwo zwischen den Gewürzgläsern und der halbleeren Tüte Mehl steht sie: die Packung Instant-Nudeln. Also, schnell Wasser aufgekocht, rein damit in den Plastikbecher, ein bisschen Geduld – zack, du hast ein warmes, befriedigendes Mahl vor dir.

Kein Wunder, dass Instant-Nudeln seit den 80ern in jedem Studentenwohnheim, jeder Junggesellenbude und jedem Notfallvorrat zu finden sind.

Warum Instant-Nudeln das perfekte Fastfood sind

Schnell geht’s. Günstig ist’s. Und es schmeckt. Punkt. Kein anderes Fastfood bietet so viel für so wenig.

Hinzu kommt der Nostalgie-Faktor. Wer erinnert sich nicht an die Werbespots für Fünf-Minuten-Terrinen im Fernsehen? An die ersten eigenen vier Wände, den ersten eigenen Herd und die ersten eigenen Instant-Nudeln?

Das war Kult. Das war Freiheit. Das war Erwachsenwerden. Das war Fast Food, das man sich leisten konnte, ohne pleitezugehen.

Warum Instant Nudeln dich langsam umbringen

Instant-Nudeln sind also super. Oder doch nicht? Ja, die Dinger haben auch ihre Schattenseiten. Die sind nicht ohne!

Warum? Die meisten Instant-Nudeln bestehen aus raffiniertem Mehl, Palmöl, Salz und Zucker. Viel Salz. Viel Zucker. Und jede Menge Zusatzstoffe, die man nicht mal aussprechen kann. Zudem bieten die Fertignudeln kaum Ballaststoffe, kaum Vitamine, kaum etwas, was deinen Körper wirklich nährt.

Stattdessen bekommst du leere Kalorien, die dich kurz satt machen. Schon bald kommt der Hunger zurück, obwohl du jede Menge Zeugs in deinen Magen gekippt hast.

Das ist nicht mal das Schlimmste. Studien zeigen, dass ein regelmäßiger Konsum von Instant-Nudeln das Risiko für das metabolische Syndrom erhöhen kann. Also für Bluthochdruck, Übergewicht, erhöhten Blutzucker und Fettstoffwechselstörungen. Und das angeblich schon ab zwei Portionen pro Woche.

Der Kompromiss: Genuss mit Verstand

Wahrscheinlich wird niemand von einer Portion Instant-Nudeln im Monat gleich einen Herzinfarkt kriegen. Aber wenn die Fastfood-Session zur Gewohnheit wird, dann wird’s kritisch.

Die Lösung? Genuss mit Verstand. Eine Packung hier, eine Packung da – aber nicht jeden Tag. Und vielleicht möchtest du den 5-Minuten-Snack bisschen aufpeppen? Ein Ei rein, ein bisschen Gemüse, eine Scheibe Käse. Das schmeckt besser und liefert deinem Körper einen Mehrwert.

Instant Nudeln mit Verfeinerung (Bild: Magnific)

4M – Das Männermagazin meint dazu …?

Instant-Nudeln sind wie die Ex-Freundin, die man nicht los wird: praktisch, verlockend, aber auf Dauer nicht gut für dich. Die kleine Mahlzeit rettet dich in der Not, aber sie sollte nicht zu deinem Alltag gehören. Also, lass dich nicht von der Bequemlichkeit verführen! Dein Körper wird es dir danken.


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Bilder: Magnific

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