Die Schlange beim Security-Check stockt. Warum? Weil ein (Pseudo-)Influencer mal wieder ein besonderes Foto schießen muss. Mach diesen Airport-Hype nicht mit!
Warum wird die Security-Schlange als Fotostudio missbraucht?
Da stehst du. Vor dir, eine Frau, die ihre Handtasche, den Laptop, die Sonnenbrille und das Parfüm so lange in der Plastikwanne arrangiert, als ginge es um ein Stillleben von Rembrandt. Das Smartphone zückt sie, knipst, checkt den Ausschnitt, schiebt nochmal was zurecht. Die Schlange hinter ihr stöhnt. Du auch.
Willkommen beim #AirportTrayAesthetic! Dem hippen Social-Media-Trend, bei dem Influencer ihre Sachen in den Sicherheitswannen so ästhetisch drapieren, als wäre es ein Werbeshooting für „Vogue am Flughafen“. Luxus-Handtaschen hier, Sneakers da, das Buch von dem alle reden, und natürlich das teure Parfüm, das jeder sehen soll. Alles perfekt in Szene gesetzt. Alles für die Likes.
Warum machen die das überhaupt?
Weil es funktioniert. Weil Reisen seit jeher für Freiheit, Luxus und Abenteuer steht. Was liegt also näher, als das auch auf Instagram zu zeigen? Es geht nicht um das Reisen selbst. Es geht um die Inszenierung.
„Schaut her, ich habe Stil, ich habe es geschafft, ich habe alles unter Kontrolle“ – so die Attitüde. Ja, die Likes kommen. Die Kommentare auch. Die Blicke der entnervten Mitreisenden ebenso.
Warum ist das eine schlechte Idee?
Weil du damit nicht nur dich selbst zum Affen machst, sondern auch alle anderen aufhältst. Die Security-Zone des Flughafens ist kein Fotostudio. Sie ist ein Ort, an dem es darum geht, schnell und effizient durchzukommen. Nicht darum, dein Handgepäck wie ein Kunstwerk zu inszenieren.
Dann ist da noch das kleine Detail: Fotografieren ist in vielen Sicherheitsbereichen verboten. Ja, wirklich. In den USA zum Beispiel kannst du damit ernsthafte Probleme bekommen. Aber selbst wenn es erlaubt ist: Willst du wirklich der Typ sein, der die Schlange aufhält, nur für ein Foto, das in drei Minuten ohnehin wieder in der digitalen Versenkung verschwindet?

Warum du checken solltest, ob es nervt?
Die Sicherheitskontrolle ist kein Ort für Kreativität. Sie ist ein Ort für Effizienz. Du hast vielleicht 20 Sekunden, um deine Sachen in die Wanne zu legen, durch den Scanner zu gehen und alles wieder einzusammeln. 20 Sekunden. Nicht 20 Minuten.
Und selbst wenn du denkst: „Ach, ich bin schnell“ – die Leute hinter dir denken das nicht. Die wollen nur durch. Die wollen nicht warten, während du dein Parfüm so hinlegst, dass es das Licht perfekt reflektiert.
4M – Das Männermagazin meint dazu …?
Lass es einfach. Du bist kein Influencer. Du bist ein Mann, der von A nach B kommen will – und zwar ohne Ärger, ohne Blicke und ohne dass dich die Security rauswirft. Wenn du unbedingt ein Foto von deinen Sachen machen willst, dann mach es zu Hause. Oder im Hotel. Oder irgendwo, wo du niemandem auf die Nerven gehst.
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Bilder: Magnific AI















