Ray-Ban Meta Gen 3 (Bild: Meta / Rayban)

„Facebook Perversling-Brille“: Das ist die neue Generation

Diese smarte Brille ist eine Reaktion auf die vielen Shitstorms und Klagen. Daher ist die Ray-Ban Meta Gen 3 gar nicht mehr so smart.

Meta zieht die Notbremse

Alles muss heute intelligent sein. Von der KI-Spülmaschine bis zur KI-Mikrowelle. Brillen? Sowieso! Und ohne Künstliche Intelligenz scheint ja eh nichts mehr zu gehen. Das denken zumindest die Tech-Bosse.

Deshalb war Mark Zuckerberg, der Chef von Meta (Facebook, Instagram, WhatsApp), unglaublich stolz auf seine Smart Glasses. Doch viele Menschen fanden die gar nicht so toll. Zum Beispiel haben Datenschützer dagegen geklagt und Freibäder sie verboten.

Warum? Weil die Meta-Brillen eine eingebaute Kamera haben, mit der du Fotos und Videos machen kannst. Mit einem Hack geht das auch ohne rotes Lämpchen, also heimlich. So kam die Bezeichnung „Pervert Glasses“ auf.

Meta hat den Aufschrei verstanden. Das Motto der neuen Ray-Ban Meta („Gen 3“ genannt) heißt: Keine Kamera, keine Probleme. Stattdessen will sie mit anderen Aspekten punkten.

Schlanker, smarter, länger durchhaltend

Bei der dritten Generation der Ray-Ban Meta geht es nicht um mehr Megapixel, sondern um Alltagstauglichkeit. Das neue Modell kommt mit einem schlankeren, bequemeren Gestell daher. Sie bietet außerdem einen anpassbaren Aktionsknopf, der dir schnellen Zugriff auf Meta AI ermöglicht. Die Akkulaufzeit wurde von acht auf neun Stunden erhöht

Doch das echte Highlight steckt im Inneren. Es nennt sich Mikrofon-Array. Das besitzt sechs Mikrofone, die über 90 Prozent der Hintergrundgeräusche bei Anrufen und Sprachbefehlen eliminieren. Du kannst also getrost in einer lauten Bar telefonieren, ohne dass dein Gesprächspartner denkt, er stehe mitten auf einem Rockkonzert.

Die Brille wird zum Tonstudio

Der Facebook-Mutterkonzern plant noch für dieses Jahr ein Update, das die rund 450 Dollar teuren KI-Brillen in die Lage versetzt, Videos mit Dolby Atmos und 360-Grad-Raumklang aufzunehmen. Was das bringt? Stell dir vor, du nimmst ein Konzert auf und hörst es später so, als stündest du wieder mitten drin. Nicht schlecht, oder? Aber Musiker und Labels wetzen deshalb bestimmt schon die Messer.

Ach ja, natürlich soll die Ray-Ban Meta Gen 3 – trotz des Verlustes der Foto- und Videofunktion – total smart erscheinen. Meta AI, die Künstliche Intelligenz des Mark Zuckerberg Firmenimperiums, kann dich an Termine erinnern und dir schnell Infos ins Ohr flüstern.

4M – Das Männermagazin meint dazu …?

Meta hat gelernt: Datenschutz ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Die neue Generation der Ray-Ban Meta Glasses zeigt, dass der Konzern auf die Kritik reagiert – und das ist auch gut so. Das schlechte Image der „Notgeilen-Brille“ kann damit vielleicht aus der Welt geschafft werden.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Willst du wirklich eine Brille tragen, bei der du immer die KI von einer Datenkrake wie Meta im Nacken hast? Eine gute Frage, oder?

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Bilder: Meta, Rayban

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