Die Midea PortaSplit war im Superhitze-Sommer 2026 der absolute Mega-Verkaufshit. Jetzt gibt es erste Informationen zur nächsten Generation.
Die PortaSplit ist noch immer begehrt
Es sind 42 Grad draußen. Das Wohnzimmer fühlt sich an wie die Vorhölle. Im Schlafzimmer herrschen Backofen-Temperaturen. Also schnell eine Klimaanlage kaufen! Am besten ein Modell, das sich schnell in Betrieb nehmen lässt.
Welches Gerät haben dieses Jahr sehr viele Leute gekauft? Die Midea PortaSplit. Die hat’s wohl drauf. Somit: Ab ins Internet und mit ein paar Klicks das Gerät gekauft.
Denkste!
Wer im Sommer 2026 eine Midea PortaSplit haben wollte, brauchte stellenweise mehr Geduld als bei dem Versuch, einen Handwerker für „nur mal kurz“ zu bekommen. Das mobile Split-Klimagerät entwickelte sich zum Hype-Produkt und war zeitweise vollkommen ausverkauft.
Es gibt eine frohe Botschaft, ihr PortaSplit-Fans
Jetzt steht fest: Midea legt nach.
Auf der IFA 2026 hat der Hersteller die nächste Generation angekündigt. Diese soll bereits 2027 auf den Markt kommen und nicht einfach nur einen „Neu!”-Aufkleber erhalten. Beim Kältemittel, beim Kondenswasser und bei der Smart-Home-Anbindung tut sich wirklich etwas.
Juchu! Freude! Hosianna!
Warum ist die PortaSplit so beliebt?
Normale mobile Klimaanlagen haben ein grundsätzliches Problem: den dicken Abluftschlauch. Der hängt aus dem Fenster, während durch irgendwelche Ritzen warme Luft wieder nachströmt. Außerdem stehen Kompressor und Lüfter komplett im Zimmer. Effizient und leise geht anders.
Eine fest installierte Split-Klimaanlage macht das besser, braucht allerdings Montage, Bohrungen und häufig die Zustimmung des Vermieters oder der Eigentümergemeinschaft. Nun ja … eine Split-Klimaanlage darfst du auch nicht einfach so installieren – aber die Genehmigung dafür kriegst du deutlich einfacher.
Wie auch immer: Die PortaSplit hat einen Nerv getroffen. Im positiven Sinne. Denn das aktuelle Modell ist nicht nur praktisch, sondern punktet auch mit ordentlichen Leistungsdaten. Es schafft bis zu 3,5 kW Kühlleistung beziehungsweise 12.000 BTU/h. Zudem kann das Gerät nicht nur kühlen, sondern auch heizen, entfeuchten und ventilieren.
Vier Dinge auf einmal – das ist besser als jedes Überraschungsei!

Was bringt das 2027er-Modell der PortaSplit?
Die größte Änderung steckt dort, wo du sie im Alltag vermutlich überhaupt nicht bemerkst: im Kältekreislauf. Die bisherige PortaSplit verwendet R32. Bei der kommenden Generation steigt Midea auf das Kältemittel R290 um. Oder weniger technisch ausgedrückt: Propan.
Das für Laien ein bisschen nach Gasgrill im Schlafzimmer. Das hat aber einen vernünftigen Hintergrund. R290 besitzt nämlich ein erheblich geringeres Treibhauspotenzial als R32. Damit passt es zu den verschärften europäischen Vorgaben für Kältemittel.
Ganz trivial gestaltet sich der Wechsel allerdings nicht! Denn Propan ist brennbar. Deshalb muss Midea unter anderem den Kältekreislauf und die Sicherheitsmaßnahmen entsprechend anpassen. Das erklärt auch, warum nicht einfach über Nacht ein paar Schläuche umgesteckt werden.
Weniger Theater mit dem Kondenswasser
Eine der weniger glamourösen Seiten einer Klimaanlage ist das Wasser. Warum? Beim Kühlen entsteht Kondensat. Bei der bisherigen PortaSplit konnte genau das für Ärger sorgen. Dann wird das Wasser nicht mehr vernünftig abgeführt und das Gerät quittiert seinen Dienst mit einem Fehlercode (Stichwort: P1).
Großartig. Draußen Wüsten-artige Temperaturen, drinnen tropische Verhältnisse … und die Klimaanlage möchte mit dir über ihre Wasserwirtschaft diskutieren. Na super!
Bei der nächsten Generation will Midea offenbar genau hier nachbessern. Der Wasserauslauf wird überarbeitet, außerdem ist ein austauschbarer Filter vorgesehen. Das alles klingt nicht spektakulär. Ist im Alltag aber möglicherweise eine der wichtigsten Änderungen überhaupt.
Denn: Eine Klimaanlage soll kühlen und nicht dafür sorgen, dass du irgendwann mit Taschenlampe, Schraubendreher und YouTube-Tutorial auf dem Fußboden liegst!
Was kostet die neue PortaSplit?
Nun kommen wir zu dem Punkt, bei dem erfahrungsgemäß alle sehr aufmerksam werden: dem Preis.
Die Midea PortaSplit der nächsten Generation wird also kosten … keine Ahnung! Midea hat sich dazu nämlich noch nicht konkret geäußert.
Aufgrund des neuen Kältemittels und der damit verbundenen Sicherheitsanforderungen könnte die nächste PortaSplit teurer werden. Laut Berichten von der IFA soll sich ein möglicher Aufpreis allerdings in Grenzen halten. Was „in Grenzen“ bedeutet, weiß momentan natürlich niemand.
Zum Vergleich: Die aktuelle PortaSplit hat eine UVP von 1.200 Euro, wurde in Aktionen allerdings auch schon erheblich günstiger angeboten. Während Hitzewellen sieht die Sache wiederum komplett anders aus. Da schießen die Preise in die Höhe, gerne auch mal in astronomische Höhen. Angebot und Nachfrage eben. Danke, Marktwirtschaft.
4M – Das Männermagazin meint dazu …?
Die PortaSplit hat vor allem deshalb eingeschlagen, weil sie ein ziemlich banales Problem clever löst. Daran muss Midea beim Nachfolger gar nicht viel ändern.
Dass der Hersteller stattdessen an den nervigen Kleinigkeiten arbeitet, gefällt uns sogar besser. Besonders die Optimierungen beim Kondenswasser sind im echten Leben wahrscheinlich wertvoller als irgendein zusätzlicher Turbo-Super-Frost-Modus mit einer ausgefallenen Marketingbezeichnung, die eh keiner versteht.
Man könnte sagen: Die PortaSplit bleibt auch nächstes Jahr die PortaSplit, mehr oder weniger. Und das ist auch gut so!
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Bilder: Midea / Magnific AI















