Kranker Mann (Bild: Magnific)

Achtung, Männergrippe! So vermeidest du das große Elend

Die Männergrippe kommt so ungewollt wie ein Schwiegermutter-Besuch. Hier erfährst du, wie du dich davor schützen kannst.

Sie ist hinterhältig und erschöpfend: die Männergrippe

Es beginnt mit einem leichten Kratzen im Hals. Dann kommt das Gefühl, als hätte dir jemand die Knochen durch Pudding ersetzt. Plötzlich liegst du auf dem Sofa. Du bist eingewickelt in eine Decke, die nach Omas Mottenkugeln riecht.

Willkommen zur Männergrippe! Die einzige Krankheit, bei der selbst der härteste Kerl zum jammernden Klumpen wird. Zu Recht! Denn mit einer Männergrippe ist nicht zu spaßen – das wissen alle Männer.

Warum dich die Männergrippe so hart erwischt

Es ist kein Mythos! Männer leiden stärker unter Erkältungen. Die Wissenschaft sagt, das liege unter anderem am Testosteron, welches das Immunsystem kurzzeitig lahmlegt. Oder daran, dass wir uns weigern, einen Schal zu tragen, bis die Ohren schon blau sind.

Egal. Fakt ist: Die Männergrippe trifft immer dann zu, wenn man(n) es am wenigsten erwartet: Wenn du eine wichtige geschäftliche Präsentation hast oder endlich mal wieder ein Wochenende mit deinen besten Kumpels verbringen willst.

Lässt sich dieser gemeine, unnötige Ausfall nicht vermeiden? Oh doch! Durch präventives Handeln.

So hältst du die Männergrippe auf Abstand

Wir könnten nun 30 schlaue Tipps aus der Apotheken Umschau zitieren. Oder wir könnten 40 Haushaltstipps von Oma herunterrattern. Tun wir aber nicht. Wir halten es einfach. Denn welcher Mann möchte zig Ratschläge lesen, die er sich ohnehin nicht merken kann und noch weniger umsetzen wird? Keiner.

Daher gibt es von uns drei essentielle Must-Haves, damit dich die Männergrippe nicht eiskalt erwischt:

Tipp 1: Wasch dir die Hände!

Ja, hier steht tatsächlich „Wasch dir die Hände“! Das klingt uncool und nach der lästigen Corona-Pandemie. Doch dieser simple Trick hilft wirklich. Er tötet Bazillen auf deiner Haut. Ohne Bazillen keine Männergrippe-Attacke!

Wichtig: Wasche deine Hände nicht so halbherzig wie auf der Bahnhofstoilette, sondern richtig. Mit Seife. Und nicht nur nach dem Klogang, sondern auch nach dem Händeschütteln mit dem Kollegen, der immer hustet, als würde er seine Lunge auskotzen.

Tipp 2: Schlaf mehr!

Schlaf? Ja, das ist diese Sache, die du seit der Geburt deines ersten Kindes nicht mehr kennst. Aber dein Körper braucht Schlaf, um die Abwehrkräfte auf Trab zu halten. Während dein Gehirn abschaltet, kämpft dein Immunsystem gegen Viren und Bakterien. Echt praktisch.

Das Gute: Es müssen nicht die oft empfohlenen acht Stunden am Stück sein. Es reicht auch, wenn du hin und wieder einen fünfminütigen Powernap machst. Oder wenn du beim abendlichen Rosamunde-Pilcher-Film schon mit deiner Nachtruhe beginnst. Das tust du bereits? Sehr gut!

Mann mit einem Bier auf der Couch (Bild: Magnific)
Ruhe ist immer gut. Auch ein Bierchen kann nicht schaden. Aber wie so oft kommt es immer auf die richtige Dosis an.

Tipp 3 Achte auf deine Ernährung!

Dchon wieder so eine dieser Volksweisheiten, die du sicherlich tausendmal gehört hast. Aber sie stimmt. Wirklich! Du solltest daher einfach akzeptieren, dass Vitamine wichtig sind. Punkt.

Und nein, das abendliche Bier zählt nicht als valider Vitamin-C-Lieferant! Iss wirklich täglich etwas Grünes oder Buntes. Sag dir dabei: „Ich esse kein Obst, sondern FruchtFLEISCH!” … und schon geht’s besser.

4M – Das Männermagazin meint dazu …?

Die Männergrippe ist wie ein schlechter Schiedsrichter: Sie kommt immer zur falschen Zeit und pfeift einen für Dinge ab, die man gar nicht gemacht hat. Aber jammern hilft nicht. Also sei aktiv und wehre dich dagegen.

PS: Bei diesem Text handelt es sich um keine fundierte, medizinische Beratung. Wenn du Fragen hast, dann wende dich bitte an deinen Arzt oder Apotheker. Oder wende dich an deine Schwiegermutter, die weiß doch eh alles besser.


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Bilder: Magnific

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