Drei Knöpfe, nicht mehr. Das Dune Keypad fällt sehr minimalistisch aus. Und das ist auch gut so. Zumindest in der Theorie…
„Weniger ist mehr!“ ist die Devise
Es gab mal Zeiten, da gab es Tasten. Richtige, fette Tasten, die man drücken konnte, ohne erst drei Menüs durchklicken zu müssen. Dann kam die digitale Welt und hat uns mit Shortcuts, Hotkeys und virtuellen Tastaturen bestraft.
Doch jetzt gibt’s Hoffnung: Das Dune Keypad von Project Mirage. Ein Mini-Keyboard, so klein wie ein Kaugummi, mit genau drei Tasten. Die sollen aber ziemlich viel können.
Drei Tasten, die mitdenken
Dune (ja, dieser Name ist doof, da man ständig an den gleichnamigen Kult-Film denkt) steckst du einfach in den USB-C-Port deines MacBooks. Dann passiert die Magie. Das sagt zumindest der Hersteller.
Das Ding checkt, welches Programm offen ist, und passt seine drei Tasten automatisch an. In Zoom? Mute, Kamera an/aus, Fenster nach vorne. In VS Code? Die Befehle, die du als Entwickler ständig brauchst. In GitHub? Pull Requests, Code Reviews – alles mit einem Knopfdruck.
Du musst dafür nichts einstellen. Wenn du möchtest. Steckt ein Tüftler und Coder in dir? Dann lassen sich die Tasten so programmieren, wie du sie haben willst.
Für alle, die Probleme in virtuellen Meetings haben
An wen richtet sich das Keypad von Mirage mit dem unpassenden Namen? Hauptsächlich an alle, die viel in Videokonferenzen stecken.
Ein Beispiel: Du bist mal wieder in einem Teams-Meeting, willst was sagen, aber dein Mikro ist aus. Oder deine Kamera an, während im Hintergrund deine Freundin im Bikini vorbeiläuft. Was nun? Wild herumklicken und fluchen? Nein! Schnell die passende Taste bei Dune drücken, das war’s.
Der Haken?
Einen Haken gibt’s nicht … sondern mehrere. Zum einen fällt das Gadget mit rund 120 Dollar (Vorverkaufspreis) recht teuer aus. Immerhin bietet es nur drei Tasten.
Zum anderen bringt Project Mirage das Mini-Keyboard zuerst nur für macOS-Geräte heraus. Warum eigentlich? Liegt’s am minimalistischen Design, das eher Apple-Jünger anspricht? Oder am erhöhten Preis, den gutsituierte Apple-Fanboys gerne bezahlen?
4M – Das Männermagazin meint dazu …?
Dune ist so ein Ding, das man entweder liebt oder blöd findet. Wir gehören zur letztgenannten Zielgruppe. Denn wir verstehen die Welle, die im Internet um das Gadget gemacht wird, nicht so recht. Immerhin gibt es derartige Produkte schon längst. Zum Beispiel von Elgato mit den Mini-Streamdecks.
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Bilder: Project Mirage / Google Gemini