Hinter der FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90 steckt nicht nur ein neuer Router mit kompliziertem Namen, sondern ein pfiffiges Designkonzept.
Der Router muss nicht mehr unters Sofa
Router haben eine merkwürdige Eigenschaft: Sie werden meist da versteckt, wo man sie möglichst nicht sehen kann. Zum Beispiel in einem dunklen Eck, unter der Couch, ganz oben hinten auf deinem Schrank. Hauptsache, unsichtbar.
Denn sagen wir, wie es ist: Die meisten Router sind potthässlich. Die stellt man sich nicht freiwillig ins Wohnzimmer oder an eine andere Stelle, wo sie jeder sehen kann.
Aber genau das ist oft das Problem. Steht ein Router in einer Ecke, kann er kein gescheites WLAN aufbauen. Schlecht für alle, die eigentlich Highspeed-Internet haben wollen.
Schluss mit dem rot-weißen Technik-Ufo!
Über die Jahre konnte man eine FRITZ!Box schon aus fünf Metern Entfernung erkennen. Weißes Gehäuse, rote Elemente, diverse LEDs. Und diese typische Form, die so aussieht, als hätte sich ein Nerd in ein UFO verliebt.
Wiedererkennbar? Absolut. Ansehnlich? Nun ja.
Mit der neuen FRITZ!Box DSL/Fiber 7-900 räumt die Firma FRITZ! (ehemals als AVM bekannt) ordentlich auf. Die Formsprache des Routers ist schlicht und demonstrativ zurückhaltend. Das Gerät punktet mit Minimalismus. Eben mit einer alltagstauglichen Form.
Dieses Ding stellt man sich gerne ins Wohnzimmer, zum Beispiel ins Bücherregal. Und da es nur noch wenige LEDs hat, fällt auch die blinkende Technoparty weg.
Das eigentliche Kunststück steckt unten
Noch spannender wird die Sache auf der Rückseite beziehungsweise Unterseite (je nachdem, wie rum du die Routerbox aufstellst). FRITZ versteckt die Anschlüsse dort. Auch die Kabelführung verschwindet bei der FRITZ!Box DSL/Fiber 7-900 im hinteren/unteren Teil. So muss niemand auf ein wildes Kabelgewirr und hässliche Anschlüsse blicken.
Das klingt nach einer Kleinigkeit. Ist es aber nicht.
Du kannst den elegantesten Router der Welt bauen. Wenn hinten fünf Kabel wie Spaghetti herausbaumeln, war die ganze Mühe für die Katz. Genau deshalb passt das neue Hochkant-Konzept der FRITZ!Box DSL/Fiber 7-900 so gut.
Die Box kann im Regal zwischen anderen Gegenständen stehen, auf einem Möbel platziert werden, auf dem Boden ihren Dienst verrichten oder an die Wand gedübelt werden.
Die neue FRITZ!Box bietet jede Menge Anschlüsse. Ein Traum für jeden Tech-Nerd!
Besseres WLAN!
Die neue Form ist nicht nur eine hübsche Verpackung! Weil die Anschlüsse nach unten beziehungsweise hinten wandern, kann FRITZ die insgesamt elf Antennen im oberen Bereich des Gehäuses platzieren.
Damit soll die Sendeleistung unabhängig davon gut funktionieren, ob die Box steht oder an der Wand hängt. Somit musst du nicht den seltsamen Alu-WLAN-Trick ausprobieren, um das Signal zu verbessern!
Auch die Kühlung steckt im Gehäusekonzept. Die DSL/Fiber 7-90 arbeitet passiv, braucht also keinen Lüfter. Der Hersteller gibt eine durchschnittliche Leistungsaufnahme von zwölf Watt an und bezeichnet das Modell als bislang energieeffizienteste FRITZ!Box dieser Leistungsklasse für DSL und Glasfaser.
Klingt spannend, oder? Leider kann man die brandneue FRITZ!Box noch nicht kaufen. Da musst du noch ein wenig warten. Wann es soweit ist? Keine Ahnung.
Und was kann die neue FRITZ!Box noch?
Bereit für ein bisschen Techspeak? OK, dann legen wir jetzt los…
Die FRITZ!Box DSL/Fiber 7-900kann direkt an DSL sowie an GPON- und AON-Glasfaseranschlüssen betrieben werden. DSL läuft mit Supervectoring 35b bis 300 MBit/s, bei Glasfaser sind über GPON bis 2,5 GBit/s vorgesehen.
Dazu kommt Triband-Wi-Fi 7 mit insgesamt bis zu 12,2 GBit/s auf 2,4, 5 und 6 GHz. Es gibt zwei 2,5-Gigabit-Anschlüsse, zwei Gigabit-LAN-Ports, USB sowie Telefonie über DECT, IP/SIP und einen analogen Anschluss. Fürs Smart Home sind DECT ULE und Zigbee an Bord.
Hier noch mehr Infos direkt vom Hersteller:
Kurz: Innen steckt ziemlich viel Highend-Technik. Nur sieht das Ding eben nicht mehr danach aus.
4M – Das Männermagazin meint dazu …?
Dass eine FRITZ!Box technisch ordentlich ausgestattet ist, überrascht ungefähr so sehr wie Werkzeug in einem Baumarkt. Das neue Gehäuse sorgt aber für Erstaunen. Die Mischung aus Buchformat, reduzierter Front und versteckten Kabeln ist keine Design-Spielerei für irgendeine Vitrine. Sie löst ein echtes Alltagsproblem: Router stehen sichtbar in unseren Wohnungen und sahen bislang meistens auch exakt danach aus. Die DSL/Fiber 7-90 darf dagegen ruhig ins Regal.
Design follows Function? Nö! Bei der neuen FRITZ!Box wurde beides vereint. Klasse!
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